AGB


Zusatz Werkvertrag gemäss SGUV Richtlinien und der SUVA Pro         16.10.12

Allgemeine Pflichten und Bedingungen:

Der Unternehmer haftet für die vollständige Erfüllung des von ihm eingegangenen Werkvertrags, insbesondere für fachgerechte Ausführung und allfällige Behebung der ihm rechtzeitig angezeigten Mängel am Gerüst (Ziff. 5.2 / 6.2)


Gerüstabnahme und Aufsichtspflicht:

Der Unternehmer teilt dem Auftraggeber die erfolgte Fertigstellung der Gerüste oder benutzbarer Teile desselben mit.

Die Übergabe an den Auftraggeber erfolgt nach Überprüfung der Gerüste durch die Gerüstbauunternehmung. (OR Werkvertrag Ziff. 370). Ohne anders lautende schriftliche Vereinbarung zwischen den Parteien obliegt die Aufsichtspflicht fortan dem Auftraggeber.

Die Benützung der Gerüste durch den Auftraggeber und/oder durch Dritte gilt als stillschweigende Genehmigung der Betriebsbereitschaft und befreit den Gerüstbauer von seiner Haftpflicht.

Nach der Übernahme der Gerüste, ist der Nutzer voll umgänglich für die Sicherheit seiner Arbeiter verantwortlich.

Die Kontrolle der Betriebsbereitschaft obliegt dem Auftraggeber. Festgestellte Mängel an der Betriebsbereitschaft sind dem Unternehmer unverzüglich mitzuteilen.


Umbauten und Wiederinstandstellungsarbeiten:

Beim Umstellen von Gerüsten gelten obige Bestimmungen sinngemäss.

Allfällige Änderungen an der Gerüstung dürfen nur vom Unternehmer vorgenommen werden. Die Wiederinstandstellung ist nur gegen einen Regierapport möglich.

Änderungen, Ergänzungen, Wiederinstandstellungen, Behebung von Sturmschäden an Gerüst und/oder Bekleidung dürfen nur nach Absprache mit dem Auftraggeber und durch den Gerüstunternehmer vorgenommen werden. Diese Arbeiten werden nach Aufwand verrechnet


Gerüstbenützung und unsachgemässes Verhalten:

Der Auftraggeber ist gehalten, das ihm überlassen Gerüst sachgemäss und sorgfältig, sowie unter
öffentlich-rechtlichen Schutzvorschriften zu benützen.

Der Unternehmer haftet nicht für Personen- und/oder Sachschäden, die zufolge vertragswidriger Abänderungen am Gerüst durch Dritte, sowie unsachgemässer oder vorschriftswidriger Benützung entstehen.

Der Auftraggeber haftet für Beschädigungen am Gerüst, die zufolge unsachgemässer oder vorschriftswidriger Benützung entstehen.

Der Unternehmer haftet nicht für Personen- und/oder Sachschäden, die zufolge vertragswidriger Abänderungen am Gerüst durch Dritte, sowie unsachgemässer oder vorschriftswidriger Benützung entstehen.